22. März - 22. April 2012

kunst rundum 

Skulpturen, Gemälde und Collagen von
Kristina Henze, Barsinghausen
Susann Karsthof, Lauenau
Cornelia Konrads, Bad Münder
Andreas Rimkus, Springe
Thomas Ritter, Lauenau
Norbert Rob Schittek, Bad Nenndorf 
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Die Ausstellung versammelt Werke von sechs Künstlerinnen und Künstlern, die die hohe Qualität des Kunstschaffens am Deister repräsentieren, das von hier aus intensiv in die Region, ja in die ganze Welt ausstrahlt. Gemeinsam ist den Ausstellenden, dass sie die Kunst schon früh zu ihrer Profession gemacht haben. Ihre Kunstkonzepte allerdings könnten unterschiedlicher kaum sein. An thematischen Schwerpunkten dokumentiert die Ausstellung die verschiedenen Positionen, so dass ein erster spannungsreicher Einblick entsteht, der in Folgeausstellungen erweitert werden soll.

3. Mai - 3. Juni 2012

wirklich - nicht wirklich 

Malerei von Maxim Wakultisch, Düsseldorf
Fotografie von Götz Wintterlin, Freiburg
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Die Ausstellung inszeniert gleichsam einen postmodernen Wettstreit der Künste. 

Der Maler Maxim Wakultschik (aus Minsk gebürtig und in Düsseldorf tätig) scheint die Wirklichkeit mit dem Auge des Fotografen zu erfassen und der Freiburger Fotograf Götz Wintterlin mit dem Blick des Malers. Ihre Bilder sind vor allem dem Licht und der Farbe verpflichtet und doch auch zugleich dem Gegenstand oder der Situation. Sie zeigen Spielarten des Hyperrealismus, mit dem sie im Betrachter faszinierend und präzis Stimmungen provozieren, eine vom jeweiligen Augenblick bestimmte und je spezifische Heiterkeit, Trauer, Furcht oder Sehnsucht. Die Besucher werden für sich entscheiden, wie die Fotografien und die Gemälde ihren Blick gefangen nehmen und ihr Inneres anrühren, was ihnen hier also Wirklichkeit wird.

23. Juni - 21. Juli 2012

alles fließt

Angelika Herker, Hattingen: Installationen
Dorothea Markner-Weiß, Berlin: Malerei
Georg Seibert: Objekte

Alles fließt - die Malerin Dorothea-Weiß erlebt dies als reißenden, wirbelnden Strom, der sie mitreißt und den sie gestaltend zu bannen sucht als ordnende Schöpfung gegenüber dem Chaos. Blau ist die vorherrschende Farbe, die Kälte des Wassers und des Äthers. Feuriges Rot ist ihm entgegengesetzt, als kämpften zwei Urkräfte miteinander. Raunende Zeichen sind ihm eingeschrieben. Aber sie geben das Geheimnis nicht preis.

Ganz anders der Bildhauer Georg Seibert: Er beginnt bei Maß und Zahl, konstruiert gleichsam am Lineal entlang aus scharf geschnittenen eisernen Klötzen das Haus, in dem wir wohnen. Und er fordert den Betrachter auf, es umzugestalten, Eigenes zu konstruieren. Und er zeigt - selbst beobachtend -, wie sich dann doch im rostigen Abdruck die Kanten auflösen und die Formen weich zerfließen, sich schließlich ins Unfassbar-Urpsrüngliche wieder auflösen. Alles fließt.

Angelika Herker spürt dem wogenden, gleitenden Fließen nach. Unter ihren Händen nehmen die verschiedensten Materialien die Form des ruhigen Umfließens, der Versöhnung und der Ruhe an. Fließen, das ist die Dauer im Wechsel, wie Goethe sagt. Die Ausstellung gestaltet es von drei unterschiedlichen Ansätzen aus und zieht uns in ihren Bann. 

8. Sept. - 7. Okt. 2012

Flucht-Linien

Malerei von 
Pierre Fischer, Berlin
Jens Hausmann, Berlin

Die beiden Berliner Maler setzen sich mit unseren Wünschen und Ängsten, mit unserem Aufbruch und unserem Versagen, mit unseren Träumen und Albträumen auseinander, indem sie sie ins Bild setzen. Jens Hausmann schiebt dazu hochmodernistische Architektur in urwüchsige Natur oder überkommene Landschaften hinein und lässt den Betrachter nach der Befindlichkeit der Bewohner fragen. Pierre Fischer schneidet Menschenbilder aus ihrer Umgebung heraus und lässt sie - häufig schwebend und scheinbar frei, aber immer in prägnanter Haltung - mit Partikeln unserer Welt kollidieren, die oft wie eine Fata Morgana erscheinen.