Henze, Kristina - Barsinghausen

Kategorie: Künstler
Ausstellung: kunst rundum (22.3.-22.4.2012)

Adresse
Kristina Henze, Am Scheibenberg 4, 30890 Barsinghausen
Tel 05105-8701, Opens window for sending emailhhenzep@remove-this.aol.comOpens external link in new windowwww.unstraum-benther-berg.dehttp://www.imkesselhaus.de/

Vita

Geboren in Plauen - Nach dem Abitur 1964 Studium: FH für Kunst und Gestaltung Hamburg;
Malerei und Kunstpädagogik bei Prof. J. Siebert in Lüneburg - ab 1975 Kunstprojekte mit Jugendlichen - ab 1989 Lehrtätigkeit im Referat Musisch-Kulturelle Bildung des MK Hannover, Seminararbeit zu den Bereichen Kunst und Natur und Farbe und Strukturen - seit 1998 Mitglied im Kunstraum Benther Berg 

Einzelausstellungen, Auswahl:
1989 Schloss Allenstein/Olsztyn - 1995 Galerie Jahnhorst und Preuß, Bad Nenndorf/Berlin - 1997 Kunstverein Hann. Münden - 2000 Evangelische Akademie Loccum - 2001 Kunstverein Springe - 1999 Kunstverein Delmenhorst - 2009 Kunstgang MHH Hannover - 2011 Landschaftskunstpfad Benthe - 2012 Kunstverein Swarzedz/Posen - Teilnahme an Gruppenausstellungen - Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen

Licht und Farbe bestimmen die Malerei von Kristina Henze. Es sind stille und meditative Bilder, die Ruhe ausstrahlen. Sie gewähren dem Betrachter einen Blick ins Innere der Natur: Gestein und Wasser, Pflanzen, Berge und Wolken werden vergegenwärtigt, ohne sich mit der sichtbaren Oberfläche zu begnügen. Die Bilder laden ein, in weite Räume einzutreten, einer Welt zu begegnen, die den eigenen Erfahrungshorizont überschreitet. 
Ob schwebende Zeichen oder stilisierte, abstrahierte Elemente – sie entspringen einer intensiven Betrachtung der Natur und zielen auf eine Harmonie zwischen Farbe, Form und Struktur. Farbflecken, vielfach aufeinander gelegt,
schimmern bis zur Bildoberfläche durch und bringen Bewegung und Lebendigkeit. Manchmal geschieht der Farbaufbau ganz zart und lasierend, manchmal kompakt und opak, schattig, lichtundurchlässig.
Die Intention der Malerin ist es, das gewohnte Sehen in seiner Vordergründigkeit aufzubrechen und mehr an den Dingen wahrzunehmen, als das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Und so kann ein weißer oder gelber Farbraum auch mehr sein als er ist: Er kann das Verborgene, Verschlossene, Geheimnisvolle in der Natur in
sich aufnehmen. Er kann zu einem Schwingungsraum werden, in dem Bewegung voll vibrierender Energie möglich ist; er kann eine Strömung sein, die auf eine nichtirdische Kraft verweist.
Die übereinander gelegten, pulsierenden Farbschichten lassen Räume entstehen, die sich in die Tiefe öffnen und eine Korrespondenz zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt eröffnen.
(Andrej Henze, Düsseldorf)