Kunstvermittlungsangebote im Jahre 2014

Jahresmotto: Generationen - Immer bleibt etwas ...

Unsere Ausstellungen des Jahres 2014 präsentieren aktuelle Kunst von Künstlerinnen und Künstlern aller zur Zeit aktiven Generationen, von der skeptischen Generation der frühen Nachkriegszeit über die 68er bis hin zu den Digital Natives.

Die Ausstellungen

Mit der Ausstellung »Kurt Sohns' Schüler« erinnern wir erneut an den großen Sohn Barsinghausens aus dem letzten Jahrhundert. Seine noch immer künstlerisch aktiven Schüler zählen inzwischen selbst zu den ›jungen‹ Senioren. Es sind Reiner Maria Borchard, Heinz Dieter Schaal, Norbert Rob Schittek, Stefan Schwerdtfeger und Timm Ulrichs.
Fr, 25.04.2014 (18:00 Uhr Eröffnung) bis So, 25.05.2014 (17:00 Uhr Künstlergespräch)

Alle Generationen ab 20 sind in der Gruppenausstellung unserer Mitglieder vertreten, die alle drei Jahre stattfindet: »Aus unserer Sicht«.
Fr, 06.06.2014 (18:00 Uhr Eröffnung) bis So, 29.06.2014 (17:00 Uhr Künstlergespräch)

Es folgen mit »Enfants Terribles« die auch an Jahren jungen Twens, die in Hamburg durch ihre gewitzte Reaktion auf etablierte Kunst Aufsehen erregten: Matvey Slavin, geb. in Petersburg & Nana Bastrup, geb. in Kopenhagen.
Fr, 11.07.2014 (18:00 Uhr Eröffnung) bis So, 10.08.2014 (17:00 Uhr Künstlergespräch)

Den Abschluss bilden dann mit Heinz Jahn und Christoph Rust die ›Gesetzten‹, die umsichtig in ihrer Ausstellung »Das grüne Gold« das nahe Umfeld des Kunstvereins reflektieren und in den großen Zusammenhang der Frage nach einer bewohnbaren Welt stellen.
Fr, 12.09.2014 (18:00 Uhr Eröffnung bis So, 12.10.2014 (17:00 Uhr Saison-Abschlussgespräch »Was bleibt?«)

»Immer bleibt etwas ...« 

... wir werden das ganz wörtlich nehmen. Von den Künstlern der ersten Ausstellung bleibt eine Handvoll charakteristischer Werke in der zweiten hängen, aus der dann ein Beitrag für die dritte Ausstellung noch hinzukommt. Das ist jeweils eine Herausforderung für die nächsten Künstler, die das Hängen-Gebliebene in ihre Konzeption integrieren müssen. So treten die Werke der Generationen von Ausstellung zu Ausstellung miteinander in einen Dialog ein; und tatsächlich werden wir am Ende die beteiligten Künstler zu einem Gespräch mit den Besuchern über den Beitrag der Generationen einladen, 
Arbeitstitel: »Was bleibt«.

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Das Kunstvermittlungsprogramm 2014: »Relationen«

Beteiligung der Besucher

Bei der Auswahl der Werke, die hängen bleiben sollen, reden die Besucher ein entscheidendes Wörtchen mit, natürlich auch die Teilnehmer an Führungen und die Schulklassen. Dazu drücken wir allen einen Fragebogen in die Hand. Und sie werden nicht einfach um ein »Gefällt mir« oder »Gefällt mir nicht« gebeten, sondern auch um eine kurze Begründung - und um ein Kreuzchen zur eigenen Generation.

Gespräch zum Saisonabschluss »Was bleibt«: 

In die dritte Ausstellung sind also ausgewählte Werke der ersten und der zweiten integriert. Sie regen zur Betrachtung der Beziehungen unter den drei Generationen an. Deswegen laden wir wie schon im Vorjahr zu einem Abschlussgespräch ein, und zwar die Besucher, die  Künstler, die Workshop-Teilnehmer und - zur Erweiterung des Blickfelds - externe Fachleute. Es wird dabei um Relationen in zweierlei Hinsicht gehen, nicht nur um die Beziehungen der Werke untereinander, sondern auch um das Verhältnis, das die Besucher und die Workshop-Teilnehmer zu ihnen gewonnen haben. 

Einführungen, Künstlergespräche, Kataloge, Führungen, Vorträge:

Diese bewährten Vermittlungsformen behalten wir natürlich bei. Sie gibt es fachkundig zu jeder Ausstellung. Öffentliche Führungen finden an jedem Donnerstagabend während einer Ausstellung statt. Sondertermine für Gruppen und Schulklassen können jederzeit abgesprochen werden. 
Vorträge zu ausstellungsrelevanten Themen werden wir neu in das Programm aufnehmen.

Offene Workshops

in Zusammenhang mit den Ausstellungen erfreuten sich bei Erwachsenen im letzten Jahr großer Beliebtheit. Wir werden sie in Kooperation mit der Kunsschule Noa Noa anbieten.

Kooperation mit den Schulen: 

Auf einen Vorschlag aus dem Fachgespräch des Vorjahrs hin bitten wir die Barsinghäuser Schulen, uns Kontaktlehrerinnen bzw. Kontaktlehrer zu benennen. Diese laden wir vor dem Ausstellungsbeginn im April frühzeitig zu einem Gespräch über die Erwartungen der Schulen und unser Konzept ein. Vorschläge der Schulen setzen wir im Rahmen der Möglichkeiten um, und vor der Buchung eines Angebots steht die Information.

Führungen für Schulklassen und Ausstellungs-Rallyes bieten wir weiterhin an und werden den Lehrer/inne/n frühzeitig  Informationsmaterial zur Vorbereitung zur Verfügung stellen. 

Workshops können nun langfristig geplant werden. Wir bieten einen Workshop je Ausstellung an und machen auch Vorschläge: 

  • »Schatten-Reich« zu »Kurt Sohns' Schüler« über den Schatten in der Malerei
  • »Video-Wind«, ein Projekt zur kreativen Smartphone-Nutzung,   
    und/oder Herstellung einer »Jugend-Beilage zum Programmheft« zu »Enfants Terribles«
  • »Natur verwandeln«, der kreative Umgang mit Naturfundstücken, zu »Das grüne Gold«. 

Die Workshops können nach Bedarf der Schulen abgewandelt werden, müssen aber in deutlichem Zusammenhang zu den Ausstellungen des Kunstvereins stehen. Unabdingbar ist auch hier ein Besuch der Teilnehmer/innen in der zugehörigen Ausstellung. Sie umfassen weiterhin mindestens neun Zeit- oder Schulstunden. Die Workshop-Ergebnisse sollen erneut öffentlich präsentiert werden, in welchem Rahmen, muss je nach den Umständen geklärt werden.

Vorträge für Schulklassen, Arbeitsgemeisnchaften oder Kurse sind ein neues Angebot, etwa zum Thema »Der Schatten in der Malerei« oder »Das Studium an einer Kunsthochschule heute«.

Kooperation mit der Kunstschule Noa Noa: 

Geleitet werden die Workshops grundsätzlich von den Künstlerinnen und Künstlern der Kunstschule Noa Noa. Das sichert zum einen größere Flexibilität in den Terminen und zum anderen eine spezifische Kontinuität solcher Vermittlungs-Workshops im Rahmen der gesammelten Erfahrungen. Noa Noa wird zudem einen  vierten ausstellungsbezogenen Workshop für Erwachsene anbieten. 

Hinzu kommt die Kooperation im Jugendprojekt »Stadtgrün« der Kunstschule, das von der Kunstschule durchgeführt wird und zeitgleich mit dem Aufbau und der Vernissage unserer Ausstellung »Das grüne Gold« stattfindet. 

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