Ziel Kunsthaus Barsinghausen

Das ist ein großer Schritt nach vorn. Ein nicht genannter Spender aus Barsinghausen schenkt der Kunstschule Noa Noa 150.000 Euro für den Erwerb einer Immobilie. "Und wenn auch der Kunstverein darin Platz hat, um so besser." 

So gut war die Ausgangslage noch nie. Denn mit dieser Spende ist ein Fundament gegeben. Und es dürfte anderen - Spendern, Sponsoren, Förderern - leichter fallen, sich ebenfalls zu engagieren und etwas zu dem "Bau" beizutragen, sei es als Spende, Sponsoring oder Förderung. Denn nun ist sicher, dass auf diesem Fundament etwas Solides aufgebaut werden kann. 

Die Idee des gemeinsamen Kunsthauses ist auch für die Kunstschule faszinierend; denn die Vorteile der Kooperation der beiden Kunst-Institutionen liegen auf der Hand. Wir brauchen nur an die Begegnung der beiden unterschiedlichen Interessengruppen zu denken und an die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit. 

Die Mitgliederversammlung des Kunstvereins wurde am 28.11.2014 darüber ausführlich informiert, Sie hat dazu Stellung bezogen und ihren Vorstand beauftragt, die Möglichkeiten für ein solches Kunsthaus zu prüfen. Die Presseerklärung fasst das Wesentliche zusammen:

Pressemitteilung vom 28.11.1014

 Der Kunstschule Noa Noa sind durch eine großzügige Spende von 150.000 Euro die Voraussetzungen geschaffen worden, eine Immobilie in Barsinghausen zu erwerben. Falls es sich ergibt, könne auch der Kunstverein in das Haus mit einziehen. Der Spender aus Barsinghausen will nicht genannt werden. 

Nach eingehender Prüfung vieler weiterer denkbarer Objekte in Innenstadtnähe wurde das Grundstück und das Gebäude der ehemaligen Krawattenfabrik Ahlborn in der Egestorfer Str. als geeignet für ein "Kunsthaus Barsinghausen" befunden. Bei einer großzügigen Raumausstattung für beide Vereine im Erdgeschoss bliebe im Obergeschoss eine Fläche von 300 qm zur Vermietung. Ausreichend Fläche für Parkplätze stünde zur Verfügung.. 

Die erheblichen Synergieeffekte liegen auf der Hand: Schon jetzt arbeiten die beiden Vereine eng zusammen, z.B. bei der Kunstvermittlung des Kunstvereins. Die räumliche Nähe schafft vielerlei Gelegenheiten für die Begegnung der unterschiedlichen Interessengruppen und für weitere gemeinsame Projekte und vielfältige Veranstaltungen. Es bietet sich an, ein gemeinsames Büro zu führen. 

Die Kunstschule Noa Noa bekäme aufgrund der Raumkapazität und der Freifläche endlich die längst nötigen Bedingungen für ihre verdienstvolle Arbeit in Barsinghausen und erhielte wie auch der Kunstverein eine Perspektive für die Entwicklung ihres Angebots. 

Es war zu erwarten, dass die Instandsetzung des Gebäudes nach jahrelangem Leerstand teuer werden könnte. Andererseits war Eile geboten, um die Gelegenheit nicht zu verpassen. Obendrein sind die Verkäufer den beiden Vereinen in erheblichem Umfang entgegengekommen. Nach Absprache mit dem Vorstand der Kunstschule Noa Noa lud der Vorstand daher zu dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung ein. Gleichzeitig trieb er die fachliche Überprüfung des Gebäudes voran und führte erste Gespräche über die rechtlichen und steuerrechtlichen Voraussetzungen sowie zur Förderung des Projekts.

Erst in den letzten Tagen wurde deutlich, dass die Sanierungskosten für ihre spezifischen Belange sowie die jährlichen Unterhaltskosten die Möglichkeiten beider Vereine übersteigen würden. Trotz der großzügigen Spende sind sie daher auf öffentliche Förderung, weitere Spenden und Sponsoring angewiesen. Aber wegen der Spende sind die Voraussetzungen dafür so gut wie nie zuvor.

Auf der heutigen Mitgliederversammlung bittet der Vorstand um den Auftrag, weitere Möglichkeiten und Bedingungen zur Realisierung des guten Projekts zu prüfen. 

Aller Anfang ist schwer,

aber ein Anfang ist gemacht; das Haus ist da. Jede und jeder können sehen, dass wir nicht mehr bei Null anfangen. Und wenn viele sich engagieren, schaffen wir diesen »Leuchtturm« in Barsinghausen.

Wir können selbstverständlich erst wirklich anfangen, wenn die Finanzierung sichergestellt ist. Denn die Kreditfähigkeit der Kunstschule und des Kunstvereins ist begrenzt. Die Stadt springt erfahrungsgemäß an dieser Stelle nicht ein. Auch Sponsoren und Spender müssen sicher sein, dass ihr Engagement zum Erfolg führt. 

Wir brauchen Sicherheit sowohl für die Unterhaltskosten, die zum Teil aus Vermietung von mindestens 300 qm erzielt werden, als auch für die Investitionen bis zum Einzug, die wiederum durch Sachleistung oder Verzicht auf Aufwandskosten gemindert werden können.

Interesse an Beteiligung an dem Projekt können wir durch Aktionen wecken:

  • Werbeaktion in der Innenstadt
  • Mitmach-Kunstprojekt in der Innenstadt 
  • Lichtkunst in der Innenstadt als Sonderprojekt
  • Kunstaktion im zukünftigen Ausstellungsraum
  • Sponsorentreffen

Das alte Ziel Innenstadt

haben wir schon vor einem Jahr aufgegeben, als sich zeigte, dass wir noch mehr Unterstützung für das Projekt hätten bekommen müssen.Opens internal link in current window Zum Nachlesen. Jetzt aber können wir schon von einer beträchtlichen Spende ausgehen.